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WoB MotoTrade: Kapitaler Neustart in Wertheim

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Neues Konzept, neuer Standort: Die Zweirad-Fachmesse WoB MotoTrade hat an den beiden Messetagen 12. und 13. Februar 2019 ihr Debüt in der Erwin Hymer World in Wertheim gefeiert – in frischer Atmosphäre, unter gänzlich veränderten Rahmenbedingungen, mit einer komplett neuen Infrastruktur. Dazu einige Fragen an Messemacher Klaus Hüttinger, insbesondere wie er den Umzug von Kassel nach Wertheim im Rückblick bewertet, wie der Messe-Neustart aus seiner Sicht ausgefallen ist, wie es weitergehen könnte mit der WoB MotoTrade.

Herr Hüttinger, haben Sie den Umzug der WoB MotoTrade von Kassel nach Wertheim bereut?
Keineswegs! Es war die richtige Entscheidung, mit unserer Fachmesse einen neuen Weg einzuschlagen, der uns letztlich nach Wertheim geführt hat. Eines kann ich bereits heute sagen: Der Standort Wertheim, zentral an der A3 gelegen und damit an einer Hauptverkehrs­achse entlang und durch die Zweirad-Hochburgen Deutschlands, war und ist goldrichtig. Das haben uns sowohl Aussteller als auch Besucher bestätigt. Barrierefreie, schnelle Anreise, einfache Orientierung, kürzeste Wege auf dem Messegelände – die Rahmenbedingungen in Sachen Infrastruktur sind in Wertheim nahezu ideal. Auch die Erwin Hymer World als neue Location bekam Bestnoten. Die Messe-Teilnehmer erlebten eine Ausstellungshalle, die eine warme, beinahe anheimelnde, lichtdurchflutete Wohlfühl-Atmosphäre bot, ganz viel Erlebnis- und Informationswert, eine fundierte Ausstellerschau, gepaart mit dem geballten Caravaning-Angebot der Erwin Hymer World. Mehr geht kaum, mehr kann man in solch kurzer Zeit auch kaum verarbeiten.

Es war also alles Gold, was glänzte?
Ganz sicher nicht! Das war auch nicht unsere Erwartung bei diesem fundamentalen Wandel, den wir mit der WoB MotoTrade vollzogen haben. Ein kapitaler Neustart, noch dazu mit einem völlig neuen konzeptionellen Ansatz – die Verknüpfung einer business-orientierten Zweiradfachmesse mit einer an Endkunden adressierten Freizeitschau – birgt gewisse Risiken. Das war uns sehr bewusst. Allerdings haben wir uns dieser Herausforderung nach reiflicher Überlegung und intensiver Voranalyse auch ebenso bewusst gestellt. Mit dem Besuch von zirka 800 Händlervertretern und gut 2.000 Menschen insgesamt auf der Fläche kann man im Jahr eins der neuen WoB MotoTrade zufrieden sein – man muss es aber auch nicht. Das darf und muss jeder für sich selbst bewerten. Ich denke, wir haben eine fundierte Basis geschaffen, haben gezeigt, dass man mit frischen Ideen auch in vermeintlich alten Fahrwassern neue Strömungen erzeugen kann. Und ich bin froh und dankbar dafür, dass unsere mehr als 40 Aussteller den Mut hatten, diesen neuen Weg mit uns zu gehen!

Dann geht es also weiter mit der WoB MotoTrade in Wertheim?
Wenn es nach uns geht und nach dem, was ich von unseren Ausstellern mitgenommen habe: Ein klares Ja! Wir werden in unserer eigenen Retro­spektive das soeben erstmals vollzogene Konzept 2.0 der WoB Moto­Trade nochmals kritisch unter die Lupe nehmen, werden wir genauestens prüfen, was uns unsere Messe-Partner und unsere Besucher erzählt haben und sicherlich noch erzählen werden. Und wir werden uns intensiv mit den Verantwortlichen der Erwin Hymer World austauschen, inwieweit Verbesserungen in der Zusammenarbeit und in der Intensivierung des Austauschs möglich sind. Eines kann ich aber jetzt schon versprechen: Wir werden nicht nachlassen in unseren Bemühungen, einen lebendigen Branchentreff mit hohem Nutzwert auf die Beine zu stellen!

Dann sind wir gespannt auf das, was da noch kommt.
Herr Hüttinger, vielen Dank für das Gespräch!


WoB MotoTrade: Kapitaler Neustart in Wertheim

Neues Konzept, neuer Standort: Die Zweirad-Fachmesse WoB MotoTrade hat an den beiden Messetagen 12. und 13. Februar 2019 ihr Debüt in der Erwin Hymer World in Wertheim gefeiert – in frischer Atmosphäre, unter gänzlich veränderten Rahmenbedingungen, mit einer komplett neuen Infrastruktur. Dazu einige Fragen an Messemacher Klaus Hüttinger, insbesondere wie er den Umzug von Kassel nach Wertheim im Rückblick bewertet, wie der Messe-Neustart aus seiner Sicht ausgefallen ist, wie es weitergehen könnte mit der WoB MotoTrade.

Herr Hüttinger, haben Sie den Umzug der WoB MotoTrade von Kassel nach Wertheim bereut?
Keineswegs! Es war die richtige Entscheidung, mit unserer Fachmesse einen neuen Weg einzuschlagen, der uns letztlich nach Wertheim geführt hat. Eines kann ich bereits heute sagen: Der Standort Wertheim, zentral an der A3 gelegen und damit an einer Hauptverkehrs­achse entlang und durch die Zweirad-Hochburgen Deutschlands, war und ist goldrichtig. Das haben uns sowohl Aussteller als auch Besucher bestätigt. Barrierefreie, schnelle Anreise, einfache Orientierung, kürzeste Wege auf dem Messegelände – die Rahmenbedingungen in Sachen Infrastruktur sind in Wertheim nahezu ideal. Auch die Erwin Hymer World als neue Location bekam Bestnoten. Die Messe-Teilnehmer erlebten eine Ausstellungshalle, die eine warme, beinahe anheimelnde, lichtdurchflutete Wohlfühl-Atmosphäre bot, ganz viel Erlebnis- und Informationswert, eine fundierte Ausstellerschau, gepaart mit dem geballten Caravaning-Angebot der Erwin Hymer World. Mehr geht kaum, mehr kann man in solch kurzer Zeit auch kaum verarbeiten.

Es war also alles Gold, was glänzte?
Ganz sicher nicht! Das war auch nicht unsere Erwartung bei diesem fundamentalen Wandel, den wir mit der WoB MotoTrade vollzogen haben. Ein kapitaler Neustart, noch dazu mit einem völlig neuen konzeptionellen Ansatz – die Verknüpfung einer business-orientierten Zweiradfachmesse mit einer an Endkunden adressierten Freizeitschau – birgt gewisse Risiken. Das war uns sehr bewusst. Allerdings haben wir uns dieser Herausforderung nach reiflicher Überlegung und intensiver Voranalyse auch ebenso bewusst gestellt. Mit dem Besuch von zirka 800 Händlervertretern und gut 2.000 Menschen insgesamt auf der Fläche kann man im Jahr eins der neuen WoB MotoTrade zufrieden sein – man muss es aber auch nicht. Das darf und muss jeder für sich selbst bewerten. Ich denke, wir haben eine fundierte Basis geschaffen, haben gezeigt, dass man mit frischen Ideen auch in vermeintlich alten Fahrwassern neue Strömungen erzeugen kann. Und ich bin froh und dankbar dafür, dass unsere mehr als 40 Aussteller den Mut hatten, diesen neuen Weg mit uns zu gehen!

Dann geht es also weiter mit der WoB MotoTrade in Wertheim?
Wenn es nach uns geht und nach dem, was ich von unseren Ausstellern mitgenommen habe: Ein klares Ja! Wir werden in unserer eigenen Retro­spektive das soeben erstmals vollzogene Konzept 2.0 der WoB Moto­Trade nochmals kritisch unter die Lupe nehmen, werden wir genauestens prüfen, was uns unsere Messe-Partner und unsere Besucher erzählt haben und sicherlich noch erzählen werden. Und wir werden uns intensiv mit den Verantwortlichen der Erwin Hymer World austauschen, inwieweit Verbesserungen in der Zusammenarbeit und in der Intensivierung des Austauschs möglich sind. Eines kann ich aber jetzt schon versprechen: Wir werden nicht nachlassen in unseren Bemühungen, einen lebendigen Branchentreff mit hohem Nutzwert auf die Beine zu stellen!

Dann sind wir gespannt auf das, was da noch kommt.
Herr Hüttinger, vielen Dank für das Gespräch!


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